Statement des Kirchenpräsidenten

„Kriege haben immer viel Leid über Menschen gebracht. Das Löwendenkmal in Lauterbach steht für einen Krieg, den Deutschland gegen Frankreich gewonnen hat. Aber was bitte ist ein „gewonnener“ Krieg?

Die Mitmach-Aktion der Soroptimistinnen stellt genau diese Frage. Und sie verbindet es mit einem klaren Bekenntnis: „Nie wieder Krieg!“ Dem werden viele zustimmen. Viel schwieriger ist es aber, daraus auch Konsequenzen zu ziehen. Wir sind momentan in einer Situation, in der Aggressivität wieder mehr Raum gewinnt. Das ist gefährlich. Damit ist meistens Abgrenzung gegen andere verbunden – oft auch Herabsetzung anderer.

„Nie wieder Krieg!“ – das schließt für mich ein, das friedliche Zusammenleben fördern zu wollen – im persönlichen Umfeld, in unseren Dörfern und Städten, in Europa und in dieser Welt! Das Thema ist leider sehr aktuell. Als Christ glaube ich, dass Gott uns als Menschen dazu bestimmt hat, füreinander da zu sein und miteinander nach Gerechtigkeit und Frieden zu suchen. Ich wünsche der Aktion, dass sie viele Herzen erreicht!“

 

EVANGELISCHE KIRCHE IN HESSEN UND NASSAU

 

DER KIRCHENPRÄSIDENT

Dr. Dr. h. c. Volker Jung

»Nie wieder Krieg!«  -  Mitmach-Kunst-Aktion des Service-Clubs Soroptimist International Lauterbach-Vogelsberg e.V.

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